26. März 2010
26. März 2010
Chicago


"Windy City"
Dass Chicago diesen Beinamen hat, habe ich zwar schon mal gelesen, aber nicht so wörtlich genommen. Ein fataler Fehler.

Ein Blick aus diesem Fenster zeigte mir heute morgen einen strahlend blauen Himmel. Genau wie vor zwei Tagen in Washington. ABER im Gegensatz zu den 25°C dort, waren es hier -3°C und es wehte ein eisiger Wind dazu.
P.S.: Im Hintergrund sieht man(n), welche Lokalität genau neben unserem Hotel lag.
Nämlich eine Filiale


Ich habe alles angezogen was unter meine Jacke passt. Entsprechend fett sah ich aus. Aber das war mir heute egal. Ich hasse es zu frieren!!!!!!



Von unserem Hotel hatten wir es nicht weit bis zur nächsten Metrostation. Also haben wir das Auto mal schön stehen lassen. Die Parkpreise hätten uns eh umgehauen. 12$ für eine halbe Stunde. Irre!


Das war unsere U-Bahn Station am Hotel
 

Wir sind in Downtown angekommen und...es ist immer noch kalt...furchtbar kalt.


Na, wenn das mal keine Auswahl an Zeitungen ist. Also, uninformiert sollte eigentlich hier niemand sein. Zumal auch viele kostenlose Zeitungen dabei sind. Die sind aber sicher voller Werbung.


Oh NEIN...wir nähern uns dem "Willis Tower". Die Temperaturen sind immer noch im Minusbereich...meine steigen dafür immer höher und höher.
Warum????
Die Antwort kommt in Form von Fotos weiter unten.


Ich bin ja nicht so ein Fan der Höhe. Aber die Aussicht war grandios.
Im Osten ist der Lake Michigan zu sehen.


Die ganzen Schulbusse entdeckten wir von der Südseite aus.
Ich weiß nicht, ob man es erkennen kann?! Der Parkplatz gehört zu "Dominick´s" einem Supermarkt.
Da gibt es alles und in riesiger Auswahl.


Zum Beispiel: Steaks
Na ja, ist nix für mich, aber sie sahen schon gut aus.
 

Im Westen dann Häuser, Häuser und...???...Straßenknoten.

 
So und das ist die Auflösung des Rätsels, warum meine Temperatur immer höher ging. Von meinem Adrenalinspiegel mal ganz zu schweigen.
ICH, ja wirklich ICH stand in einem der vier gläsernen Balkone des "Willis Towers". Ich hatte 412m NICHTS unter mir, nur durch eine (wie ich empfand) SEHR, SEHR dünne Glasscheibe getrennt.


Ich hab mich vorher überreden lassen da mal reinzugehen. Aber ich hatte nicht erwartet, dass es mich soviel Überwindung kosten würde. Dafür hat es Matthias ein paar $$$ gekostet, denn er musste mich dafür zum Essen einladen.
*Deal ist Deal*


Hier wurde ich etwas ausgelacht. Aber das war mir in diesem Moment völlig egal...ich wollte einfach nur schnell wieder festen Boden unter den Füßen haben.
Kann es noch schlimmer kommen???


JA...es kann. Ich wurde genötigt...ja genau...ICH WURDE GENÖTIGT mich da auch noch zu setzen. Das war die absolute Hölle. Nicht mal die Vorfreude auf ein leckeres Essen konnte mich in diesem Augenblick zum Lächeln bringen.


Matthias ist da sehr entspannt und kann sogar völlig angstfrei nach unten schauen.
Aber ich finde, man oder in meinem Fall frau, darf ruhig ein paar Phobien haben.
Bei mir ist es eben Akrophobie (auch Hypsiphobie).
Und nicht jede Phobie muss bekämpft werden. 


Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, haben wir uns auf den Weg zum Lake Michigan gemacht. Denn einer von uns beiden ist ein Wasserfreak.
Ich würde lieber da lang gehen, wo es mehr zu sehen gibt. Ob Menschen oder auch einfach nur Schaufenster.


  Auf dem Weg dahin sind wir an diesem Schild vorbeigekommen. Hm...so weit nördlich hatte ich die Route 66 nicht erwartet.


Und da der Wasserfreak auch ein Eisenbahn- Sonnenuhr-, Lampen-, Blumen-, Foto- und von noch so Viiiiiielem mehr -freak ist, kam dieser Bahnhof ja genau richtig.


Die Skyline von Chicago ist natürlich nicht halb so spektakulär wie die New Yorks.


Zurück in der City findet man neben alten, wie dem Old Water Tower, auch...


...neue Gebäude. Ist ja Blödsinn. Man findet natürlich hauptsächlich neue Gebäude.


Jetzt ging es zum HRC. Dort habe ich dann meine Einladung zum Essen eingefordert. Nee stimmt nicht..brauchte ich nicht zu fordern. Matthias hat darauf bestanden zu bezahlen.


Danke...hast du gut gekocht....


....Nudeln, Käsesoße, Hühnchen und Toast.


Hinter der HRC Gittarre steht ein gigantisch großer Mc Donald.
Es ist jedenfalls der größte, den ich bisher gesehen habe.


Davor standen Skulpturen...3 Clowns unter sich.


Und dann endlich konnte ich ein paar $$$ unter die Leute bringen.
Im "Water Tower Place" war ich da genau richtig.
Zum Glück gabt es hier einen meiner Lieblingsläden... Abercrombie & Fitch
Und auch Hollister und überhaupt alles was man/frau sich wünschen kann, findet man dort.


Es gibt in und um Chicago viel Wasser, aber...


...noch mehr Hochbahnen. In Downtown sieht man sie überall.


Das ist der Tribune Tower...
In ihm wurden Steine von ganz besonderen Orten oder Bauwerken aus der ganzen Welt verarbeitet.


Z.B.: ein Stück von der Wartburg oder auch...


...ein Stück von der Berliner Mauer.


Matthias sah man selten, nee eigentlich nie, ohne Kamera. Er hatte insgesamt, glaube ich, 5 Stück mit.
Richtig gelesen 5!!! Stück.


Na, wer erkennt dieses Theater? Stimmt, ist aus dem gleichnamigen Musical.



Wir sind noch ein wenig durch Chicago geschlendert,


haben noch bei Mr. Brickhouse vorbeigeschaut und sind dann...


...nach einem letzten Kaffee bei Starbucks...


...wieder in die Tiefen der Metro gestiegen und zurück zur Cumberland Station gefahren.


Im Dominick´s haben wir uns noch schnell was zum Essen und ein paar Coke geholt.
Und da haben wir was total Lustiges oder/und Nützliches gesehen. Kann man sehen wie man will.


Man kann sich dort, statt einem normalen Einkaufswagens, einfach einen Elektroeinkaufswagen nehmen, um mit diesem durch die verdammt langen Gänge zu düsen. Das nenne ich Service am Kunden. So bekommen sie halt auch ältere oder behinderte Menschen dazu, bei ihnen einzukaufen.
Lohnt sich bei uns nicht wirklich, denn so große Märkte wie das Dominick´s oder Wal-Mart, gibt es bei uns nicht...SCHADE.



Hotel! Spät! Geschafft! Müde! Kalt!
Also:
Duschen! Schlafen!
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