
Ein letztes mal Zähne putzen am historischen Waschbecken.

Danach noch einmal zu Fuß unterwegs, um frühstücken zu gehen. Wir hätten auch im Hotel essen können, aber das wollten wir nicht.

Hier bestellt Matthias gerade unser Essen. Der Laden hieß "Miss K´s" und war gleich bei uns um die Ecke in der Madison Avenue.

Das war in den USA meine leckerste 1. Mahlzeit des Tages . French Toast mit jeder Menge leckerem klebrigem Ahornsirup.

Und das war das Essen von Matthias. Es gab für ihn Rührei, Toast und Bacon. Ich bereue, dass wir den Laden erst am letzten Morgen entdeckt haben.
Auf dem Weg zurück zum Hotel haben wir noch kurz...

... unsere 29 Mio abholen wollen. Aber der Typ hat doch wohl tatsächlich behauptet wir hätten NICHTS gewonnen.
Im Hotel....

...noch die letzten Sachen gepackt und los geht´s.
Raus vor das Hotel und....

...ICH habe wie eine echte New Yorkerin den Arm gehoben und ein Taxi rangewunken. Das hat nicht mal 5 Sekunden gedauert, da stand das Yellow Cab schon da.

Soviel Zeit muß sein.
Und jetzt kommt´s. Unser Auto für die nächsten 4 Tage.

Genau DAS habe ich mir gewünscht. Ein
"Jeep Grand Cherokee".
Ein Traum!!!
H A P P Y

Ich glaube Matthias fand ihn auch gut. Wir hatten Platz ohne Ende.
Und nun geht es wirklich los mit unserem Trip in die Weiten der Vereinigten Staaten. Aber bei nur einer Woche in diesem Teil Nordamerikas, sind unsere Möglichkeiten sehr begrenzt.

Um aus New York rauszukommen, sind wir einen kleinen Umweg gefahren, damit wir auch die East River Seite mal sehen. Die haben wir nämlich vernachlässigt und nur mal kurz besucht.

Noch einen Abstecher über den Broadway und ab ging es....

...in Richtung Holland Tunnel...

...und dann natürlich auch durch eben jenen Tunnel.
Alles so einfach...dachten wir. Wir sollten bald eines Besseren belehrt werden.

"Mach mal Pause!",
schließlich sind wir ja schon seit einer Stunde unterwegs.
Nee, Quatsch, wir haben entdeckt, dass es hier einen Liberty Park gibt. Von diesem kommt man zu Fuß relativ nah an die alte Lady ran.

Gut, dass einer von uns lange Arme hat.

Man denkt immer SIE ist recht groß. Dabei ist sie ja nur ein paar cm und nicht 93m.

Noch schnell das letzte 5$ Sub verdrückt...es war eigentlich meins...und dann ging es los mit unserer Überfahrt nach Washington.
Dank dem ADAC (an dieser Stelle auch Dank an Mutti!!!!) hatten wir genügend Kartenmaterial. ABER...

...man kann es leider schlecht erkennen. Diese Karten sind extrem "grobmaschig".
Nur die wirklich größten Highways waren abgebildet. Zum Glück war unser...

..."Turnpike 95 North" aber zu sehen. Auch auf dem grünen Schild vor uns. Wir haben also sofort die richtige Auffahrt gefunden.
Wir sind STOLZ auf uns.
Ach ja, der New Jersey Turnpike ist einer der meist befahrensten Straßen Nordamerikas.

Gleich nach der Auffahrt haben wir das erste Mal Toll zu zahlen. Es folgten noch viele, viele, viele Tollstationen.
Tja und nun waren wir auf dem z.T. 22spurigen Highway.
Ganz entspannt...NOCH!
Dann passierte, womit wir nicht gerechnet haben. Wir waren plötzlich, warum auch immer, nicht mehr auf unserer I 95. Also wieder runter und gesucht. Ist in dem Wirrwarr aus Auf-und Abfahrten, z.T. 3-4 Interstates nebeneinander, gar nicht so einfach. Irgendwann hatten wir das Gefühl, wieder "richtig" zu sein.

An der ersten Tankstelle die kam, wir mussten eh tanken, haben wir gefragt und....JAAAAAAAAAAA wir waren richtig.
Später haben wir dann festgestellt, dass wir auch beim ersten Mal richtig waren. Sobald man auf dem Highway ist, stehen die Nummern nicht mehr mit dran. Das hatte uns verwirrt.
Das ist 2. Lieblingsgeschichte von Matthias!!!
Weiter ging es dann schön ruhig und entspannt. Man darf ja nur max. 90mp/h fahren. Das sind ca 120 km/h.

Von Unterwegs gibt es nicht so viele sehenswerte Bilder, denn die Interstates sind eher langweilig.

Am späten Nachmittag sind wir dann in Washington angekommen.
Kaum in die City reingefahren, bot sich uns dieser Anblick:

Man fuhr praktisch genau auf das Capitol zu.
Wir sind dann gleich ins "Zentrum der Macht" gefahren und haben uns erst mal umgesehen.

Matthias hat dann mutig ein paar Cops angesprochen. Ich weiß gar nicht mehr, was er wissen wollte.
Gleich um die Ecke von diesem Polizeiauto, lag auch das Weiße Haus.

Und da isses.
Danach sind wir erst mal auf Hotelsuche gegangen.
Und uns für....

...das "Budget Motor Inn" entschieden. War nicht das schönste Motel, aber sauber und günstig gelegen.
Und wieder geht es ab in die Stadt. Langsam ist es dunkel geworden.

Darauf habe ich mich am meisten gefreut. Das Gebäude ist aber kleiner als ich vermutet habe.

Da ist der Beweis....wir waren wirklich da. Aber es kam mir völlig irreal vor.
Alles in Washington ist übrigens extrem sauber und perfekt und schön.
Auch nachts sieht man die Perfektion.
Und kurz bevor wir die City für heute verlassen, ist uns diese wunderschöne Aufnahme gelungen.

Das Capitol mit lauter "Glitzerlichtern". Komisch, dieses Bild ist mir heute beim Aussuchen zum ersten mal so richtig aufgefallen.
Irgendwann so gegen 22 Uhr sind wir wieder in Richtung Motel gefahren.
Aber vorher mussten wir unbedingt noch etwas essen gehen.

Wir haben uns "Wendy´s" ausgesucht. Ist fast so wie Mc Donald. Hat aber doch anders geschmeckt....sehr gut geschmeckt. Wie in den meisten Family Restaurants kann man Softdrinks bis zum Abwinken nachfüllen lassen.
Und nun, ab zur Chaosminimierung

So in etwa sah es jeden Tag nach 10 Minuten in jedem H/Motelzimmer aus. Aber es war uns eigentlich egal. Wir hatten ja fast immer 2 XXL Betten. Eins für das Chaos und eins für die Chaoten.
Gute Nacht!