1. April 2010
 
1. April 2010
Edmonton - Revelstoke

Heute machen wir uns nun endgültig auf den Rückweg in Richtung Vancouver, wo uns übermorgen der Flieger abholt und nach Deutschland zurückbringt.
Für die "Heimfahrt" haben wir uns eine andere Strecke ausgesucht. Wir fahren südlicher, über Calgary und Banff.
Mal sehen, wie weit wir heute fahren werden.
 

So...mit dem Auschecken ist das Kapitel Edmonton so gut wie erledigt.
Ich bin traurig, weil unser Urlaub nun wirklich langsam zu Ende geht.


Aber wir verlassen Edmonton nicht, ohne noch mal lecker bei Albert´s zu frühstücken. Genau wie gestern habe ich Pancackes gegessen. Der süsse Ahornsirup ist dabei wieder literweise geflossen.
Zum Glück habe ich gute Gene (Danke Mutti!!!) und kann mir das leisten.


Noch ein letztes Mal fahren wir durch Edmonton. Ich habe keine Ahnung, ob und wenn ja, wann ich wieder hier her kommen werde.


Die Strassenschilder haben mir wirklich gut gefallen.


Bye Bye Edmonton-Downtown


Noch ein paar Shoppingcenter passiert und dann sind wir aber wirklich weg.


Hm...habe ich was verpasst? Mal kurz überlegen...wir fahren auf der rechten Seite und alle anderen auch. Also können wir nicht in England sein.
Halt, da war doch was mit England usw. Richtig! Königin Elizabeth II ist das Staatsoberhaupt Kanadas.


Nur zur Erinnerung...ich liebe alles was eine Sirene auf dem Dach hat.
Also könnt ihr davon ausgehen...ICH habe dieses Bild gemacht.


Ist sie nicht schön?!
Ich werde es euch ersparen, hier noch 1001 Foto von der Strecke zu zeigen.
Wir sind nun unterwegs in Richtung Calgary.


Geht nicht, ein paar Bilder müssen doch sein.
Hier ist ein Flugzeug genau neben uns gelandet.
Sieht so aus, als ob es mitten auf dem Feld aufgesetzt hat.


Wir sind jetzt gleich in Calgary. Im Hintergrund sieht man dann wieder die Rockies. Aber sie sind noch ungefähr 100km entfernt. Ich hätte mal wieder völlig danebengelegen. Für mich sah es nach 40-50km aus.


Leider weiß ich nicht, was das für eine Kirche ist. Es stand kein Schild davor, wie an vielen anderen Kirchen. Ich fand sie einfach interessant.


Ups... wollte ich da etwa wieder in einen WAL*MART SUPERCENTER gehen?! Nein wollte ich NICHT...aber unser Auto hat uns einfach auf den Parkplatz gefahren und rausgeschmissen. Ich wollte gar nicht reingehen, habe mich gewehrt und am Ende den Kampf verloren. Dann gehe ich eben...schlecht gelaunt rein und...


...komme mit guter Laune wieder raus. Woran das wohl liegt?!


Dann sind wir da...


...bei schönsten Wetter in Calgary im Canada Olympic Park.


Nur ein einsamer einzelner Snowboarder. Wo sind denn die anderen alle. Arbeiten? Schule?


Nee, da sind sie alle. Hier und auf den anderen Pisten.
Na ja, die Bedingungen waren aber auch perfekt. Es war kalt genug um noch Ski zu fahren...


...warm genug um in FlipFlops in der Sonne zu sitzen oder...


...um im T-Shirt seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen und...


... außerhalb
der Pisten genug Schnee, um darin zu stehen.


Leider ist hier ein fototechnischer Fauxpas passiert. Es ist nicht alles sehenswerte mit auf dem Bild. Ich stehe nämlich auf dem obersten Treppchen!!!


Das ist der der originale Olympia Bob der Jamaicaner.
Natürlich habe ich mit meiner Reinkletteraktion gegen das Reinkletterverbot verstoßen.


Langsam mag ich echt keinen Schnee mehr sehen. Also rein ins, zugegebenermaßen schmutzigste Auto auf dem ganzen Parkplatz und los geht´s zum nächsten Etappenziel...


...Banff.

 

back to the nature
Aber wenn ich die Tiere auf dem Schilde so sehe und rekapituliere, welche mir davon in Kanada tatsächlich vor die Augen bzw. die Kamera gekommen sind, dann muss ich sagen....kein einziges.
Ach man, stimmt doch gar nicht. Ich habe am Ortsausgang von Jasper Wapitihirschkühe gesehen. Aber leider keinen Bullen.


Isses nicht schön?!?!?!?!?!?!?!?!
Dieses Bild hat gerade Herrn Jonathan von meinem Dektop verdrängt.


Na ja, ein paar Tierchen sind uns schon vor das Auto und die Kamera gekommen. 
Aber eben leider keine Highlight-Tiere.


Langsam kamen die Berge näher...


...und näher. Weil sie jetzt wirklich "vor der Tür stehen", kann man vorher sein Auto noch einmal überprüfen.


Jetzt sind sind es nur noch ein paar Kilometer und wir sind am Fuße der Rocky Mountains.


Dieser Berg sieht irgendwie geschichtet aus. Und sehr schneebeladen und ich wollte doch keinen Schnee mehr sehen.


Ein paar Flüsse und Berge später, haben wir es fast geschafft.


Und nach ein paar weiteren Kilometern bei strahlendem Sonnenschein, sind wir kurz vor...


...Banff.

Bevor wir aber direkt in den Ort einlaufen, fahren wir noch auf einen Sprung zum...


...Bow River.


Und das mit dem Sprung ist in diesem Fall durchaus wörtlich zu nehmen.
Man beachte...ich trage wieder meine *auto-bei-fahrer-schuhe*


Nach dem 5. Versuch Matthias in der Luft zu erwischen gab er die Hoffnung auf, ich könnte es hinbekommen. Ich bin halt ein Foto-Rourky.
ABER...später musste er sich dann bei mir entschuldigen,
weil....nämlich schon das erste! Foto ein Volltreffer war.
Und zu seinem Glück hatte er wieder sein Publikum, ein paar junge Frauen, die sich über seine Sprünge sichtlich amüsiert haben.


Wie immer bot sich schnell jemand an, uns gemeinsam auf ein Erinnerungsfoto zu bannen. Ich finde es ist ein schönes Bild geworden.


Unmittelbar neben dem Bow River gab es dieses Restaurant. Leider fand sich im Aussenbereich keine Speisekarte. Es hätte mich schon interessiert, ob es auch wirklich deutsches Essen dort gibt. Nur dort einzukehren ist uns nicht in den Sinn gekommen, weil wir Deutsches ja immer haben.


So jetzt sind wir wirklich in Banff.
Aber es ist ein kleines Städtchen und es gibt nicht sooo viel zu sehen.


Eine Kirche...


...ein Steakhouse und...nee das war´s eigentlich.
Na ja, es gibt schon noch das eine oder andere zu sehen, aber wir haben ja nicht wirklich viel Zeit.


Das war etwas sehr Interessantes. Der gesamte Ort ist umzäunt, damit die Touristen vor den Elchen, Wapitis usw. geschützt werden. Und weil sie die Zäune ja schlecht über die Straßen basteln konnten, sind quer über der Straße viele Rollen. Darüber trauen sich die Tiere nicht zu laufen.


Unterhalb, also hinter mir, liegt Banff und vor mir, noch ein Stück den Berg weiter hoch, liegt ein großes Skigebiet mit vielen verschieden schweren Pisten.
Ich stehe auf einer Mauer und hinter mir beginnt der Abgrund.
Schade, dass man es nicht so sieht.
Und NEIN....ich bin nicht abgestürzt...ich lebe noch!

Auf dem Weg zurück ins Tal war auf einmal Stau.
Hä?...Wie jetzt?...Stau?...Hier?...
...Wo nur alle paar Stunden mal ein Auto langfährt?!


Aaaah jetzt weiß ich auch warum. Das liebe Vieh ist unterwegs. Aber was um alles in der Welt gibt es hier auf der Straße, dass sie einen Stau verursachen, weil sie so lange hier rumstehen?


Ja und dann habe ich es glitzern sehen. Sie haben das Salz von der Straße geleckt.
Alle Autofahrer sind solange stehengeblieben, bis sie langsam vorbeifahren konnten.
Das hat aber eine ganze Weile gedauert.
In Deutschland hätte bestimmt nach einer Minute schon der erste gehupt damit die Tiere von der Straße gehen. Ich sicherlich auch.


Bei schönstem Sonnenschein...was sonst...geht es jetzt wieder weiter in Richtung Westen. Wir werden heute noch eine ganze Weile fahren.



Unterwegs waren die Straßen leer. Aber das bin ich ja schon gewohnt.


Einige Kilometer später kamen die ersten Schneeflocken.


Und es wurden mehr und mehr.
Gut, dass ich meine Wintercrocs anhabe.


Aber wir hatten selbst bei dem "Blizzard" noch Sonnenschein. Matthias behauptet ja nach wie vor, er sein ein Schön-Wetter-Garant.


Oh man...Schnee...Kalt...baumlose Berge...Rockies halt.


Den Lake Louise konnten wir besuchen.
Den Morain Lake leider nicht, der war gesperrt, wegen Eis und Schnee.


Dieses Hotel am Lake Louise habe ich schon einmal in einem Film gesehen. Leider habe ich noch nicht rausbekommen, welcher das war.


Der Zufluss war frei. Aber der See selber war restlos und begehbar zugefroren.



Alle waren mit mit und einer mit ohne Wintersachen am See.
Wenn ich nur mal kurz aus dem Auto ausgestiegen bin, hatte ich auch oft nur ein Shirt oder gar ein Tank-Top an. Aber hier waren wir ja schon mindestens ein halbe Stunde in der eisigen Kälte.


Erinnerst ihr euch, wer der Eisenbahnfreak von uns beiden ist???
Richtig!!! Für mich ist dieses Foto nicht entstanden.


Falls ich das Schild schon mal vorgestellt habe, entschuldigt bitte. Ich habe den Überblick verloren.
Also ja, dieses Schild warnt vor "frei
rumfahrenden" Lastern.


Da wird mal eben eine Lücke in den Berg geschnitten. Na wenn der sich aber auch mitten in den Weg stellt. Rechts das Stück Straße, zwischen den beiden gelben Schildern, ist die Notspur für bremsunwillige LKW´s.



Hier haben wir beschlossen zu übernachten. Natürlich nicht hier im am Stausee,
sondern in Revelstoke. Das Städtchen hat auf uns beide sofort einen sehr einladenden Eindruck gemacht.


Auf diesem Schild haben wir dann noch gelesen, dass es hier ein historisches Centrum gibt. Das werden wir morgen früh noch kurz anschauen.


Hier im Denny´s haben wir noch was gegessen. 
Falls jetzt jemand einwerfen möchte, dass das Danny´s Foto ja im Hellen aufgenommen ist und der Rest ja schon bei Nacht...stimmt. Aber wir haben leider abends kein Bild gemacht, sondern erst am nächsten Morgen und das ist es.


Was Fleischiges für Matthias und...


...was Fleischloses für mich und wie immer Softdrinks und Kaffee bis zum Abwinken.


Wir sind dann langsam zu unserem Motel gebummelt. Wie jeden Tag sind wir hundemüde ins Bett gefallen. Interneten war heute nicht mehr möglich, hat irgendwie nicht funktioniert.

Gute Nacht.

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